Ich bin wie Tiger Woods, sehe nur besser aus!

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Steiler kann eine Künstler-Karriere kaum sein. Das Time-Magazin zählt Timberlake zu den einhundert einflussreichsten Menschen der Welt. Was das bedeutet, ist schnell gesagt: Macht, Talent und moralische Vorbildrolle. Eigenschaften, mit denen die Auserwählten in der Lage sind, die Welt zu verändern. Seit dem Ende der Band N’Sync – der erfolgreichsten Boygroup aller Zeiten – hat sich Timberlake zu einem gestandenen Superstar entwickelt. Auf seiner letzten Solo-CD „Future Sex/Love Sounds“ präsentiert er einen zukunftsweisenden und fett produzierten Mix aus Clubsounds, R’n’B und vor allem Funk. Wenn einer wie Timberlake in Madame Toussaud’s Wachsfiguren-Kabinett in London verewigt wird, dann dokumentiert das weltweite Berühmtheit. Justins wächsernes Konterfei steht übrigens nicht von ungefähr ganz in der Nähe seiner Ex-Freundin Britney Spears, mit der er vier Jahre zusammen war. Seit Anfang 2007 schlägt sein Herz allerdings nur für die schöne Schauspielerin Jessica Biel. Von ihr und seiner zweiten großen Liebe, dem Golfsport, kann er mittlerweile nicht mehr genug bekommen.

 Die Liebe zum Spiel

Sein aktuelles Handicap von sechs ist beeindruckend. Er trainiert fast jede freie Minute auf dem exklusiven Neun-Loch-Golf-Platz auf Fisher Island in Florida. Soviel Einsatz hat natürlich einen guten Grund. Der 28-Jährige will sein Golfspiel auf Profi-Niveau bringen und noch vor seinem 30. Geburtstag bei wenigstens einem Turnier der USA PGA-Tour dabei sein. Ein hehres Ziel. „Ich bin wie Tiger Woods, sehe aber besser aus“, soll er einmal gesagt haben. Bei der jüngsten Bob Hope Chrysler Classic (PGA Tour) war der fanatische Golfer Timberlake als Promi beim Pro/Am dabei. Auf seinem Lieblingsplatz in Schottland, dem Old Course in St. Andrews wurde er von solch einer riesigen Fan-Schar belagert, dass er eine Stunde lang nur noch Autogramme geschrieben, statt zu Golfen. Wohin er auch geht – sein Golf-Bag ist stets dabei, sogar bei seiner letzten Europa-Tournee. „Wenn ich Gewichte stemme, baut das zwar Aggressionen ab, Golfspielen ist allerdings gut für die Seele und der größte Sport in der Geschichte dieses Planeten. Ich halte es wie Alice Cooper (HC 2-5): entweder trinken oder Golfspielen“, lautet seine Philosophie. Justin Timberlake galt zu seinen Schulzeiten als kompletter Spinner, weil er ständig sang und tanzte. Justin erinnert sich: „Ich war einfach anders. Es ist schon lustig, womit man als Kind gequält wird. Ich wurde wegen meiner Haare, meiner Haut und meiner Stimme gequält. Ich galt einfach als seltsam, weil ich singen konnte. Als ich 13 Jahre alt war, wurde ich verprügelt, weil ich weiß war. Ich bin in Memphis, Tennessee, aufgewachsen, und es ging damals alles so schnell. Ich wurde verprügelt und hatte eine große Beule am Kopf und ein blaues Auge. Außerdem hatte ich mir einige Rippen gebrochen. Bereut habe ich diese Erfahrungen nicht wirklich. Sie haben mich stärker gemacht!“

Popstar, kein Filmstar

Längst ist Timberlake nicht nur als gefeierter Popstar ganz groß im Geschäft, sondern auch als richtiger Unternehmen. Hat er doch in Zusammenarbeit mit der Plattenfirma Interscope Records, die unter anderem den Rapstar Eminem unter Vertrag hat, das Label Tennman Records ins Leben gerufen und sich selbst als Geschäftsführer und Vorsitzender an die Spitze des Unternehmens gesetzt. „Wir sind alle sehr begeistert von den Talenten, die wir bereits auf unserer Liste haben, und ich kann es nicht erwarten, der Welt meine Neuentdeckungen vorzustellen“, freut sich Justin. Wie viele seiner Kollegen hat auch er seine eigene Modekollektion entwickelt und unter dem Namen „William Rast“ (Jeans und T-Shirts) auf den Markt gebracht. Justin Timberlake ist ein harter Arbeiter, der sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen will. Mittlerweile ist Timberlake auch ein gefragter Schauspieler. Eine Karriere in Hollywood, nein danke…

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